23.01.2014 Salvador Dali

Am 23. Januar 2014 jährte sich zum 25. Mal der Todestag von Salvador Dali - dem Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner aus Spanien. Berühmt gemacht hat ihn sein ganz persönlicher Stil. In seinen Werken finden wir die Welt der Träume und des Unbewussten. Als ein Vertreter des Surrealismus erschuf er Bilder wie kein Anderer. In ihnen verschwimmen und verschmelzen Zeit und Raum.

Von Anfang bis Ende

Ein Service von SchlossHeldDalis Leben war in jeder Beziehung 1A. A wie aufregend und abwechslungsreich. Nichts hat der Künstler ausgelassen, von Reisen bis zum Filme machen, von Krawatten bemalen bis verrückte Fotokunst. Dali blickte auf ein fantasievolles Leben zurück. Als Salvador Felipe Jacinto Dali i Domènech wurde er 1904 in Katalonien geboren. Bereits als Kind zeigte er künstlerische Ambitionen, ließ sich beflügeln und inspirieren. 1921 begann er ein Studium an der Kunsthochschule San Fernando in Madrid.

© Roger Higgins / World Telegram, Staff Photographer


Zwei Jahre nach Beginn seiner Studienzeit bezichtigte man Dali, der zündende Funke einer Protestaktion anlässlich einer Neubesetzung des Lehrstuhls für Malerei zu sein. Doch davon ließ er sich nicht beeindrucken. Immerhin verkehrte er mit den großen Künstlern seiner Zeit. So traf er zum Beispiel Pablo Picasso, dessen Atelier er in Paris besuchte.
Als Dali sich 1926 weigerte, die Abschlussprüfung zu absolvieren, musste er die Kunsthochschule verlassen. Als Grund für seinen Widerstand gab er an, dass er die Professoren des Prüfungskomitees schlichtweg für unfähig hielt. Der Schüler sah sich überlegen, an Wissen, Können und Schaffen.
Hochmut?
Vielleicht.
Aber hier begann seine aufregende Reise auf Erden.
Er lernte seine Frau Gala kennen, produzierte Theaterstücke und Filme, überzeugte in ersten Ausstellungen, provozierte, stellte klar, dass er Künstler war und zwar einer, der Visionen hatte.
Sein wohl bekanntestes und ein für ihn absolut typisches Gemälde entstand 1931. "Die Beständigkeit der Erinnerung“ offenbart vier Taschenuhren, die in der heißen katalanischen Landschaft zerfließen.

Als der Spanische Bürgerkrieg ausbrach, flüchtete Dali mit seiner Frau erst nach Frankreich, 1940 dann nach Amerika. Der Künstler malte hier die New Yorker Prominenz, die "High Society" und wurde schnell ein Teil von ihnen. Nebenbei illustrierte und bemalte er alles, was ihm unter die Finger kam und gereicht wurde. Er war beliebt und gefragt. Auch Hollywoods Starregisseur Alfred Hitchcock engagierte das Ausnahmetalent aus Spanien. Für ihn entwarf er Filmkulissen zu dem Kinostreifen "Spellbound" mit Ingrid Bergmann und Gregory Peck. Der Film handelt von einem scheinbar Paranoiden, der sich für einen renommierten Psychiater ausgibt und in die schöne Kollegin verliebt. Es geht um Trug und Schein, falsche Welten und die Wahrheiten, die uns Träume offenbaren.
Neben Hitchcock hatte aber noch eine andere Hollywood-Größe Interesse an Dalis Kreativität. Der Märchenerzähler Walt Disney höchstpersönlich wollte einen Zeichentrickfilm mit Dali entwerfen. Er ist unvollendet geblieben, weil der spanische Künstler dem Wachsen seiner Visionen nicht gewappnet war. Die Arbeiten mussten abgebrochen und eingestellt werden.
In München war der Film in einer Disney-Ausstellung in der Hypokunsthalle zu sehen. Er ist bekannt unter dem Titel "Destiny".

1958 wurde dem erfolgreichen Künstler die Goldmedaille der autonomen Regierung Kataloniens verliehen und Dali mit seiner Frau kirchlich getraut. In dieser Zeit beschäftigte sich der Künstler besonders mit religiösen Themen. Der damalige Papst Johannes XXIII. gewährte ihm sogar eine Audienz. Was jetzt noch fehlte, war nur noch ein Museum. Das kam 1971. Es wurde von A. Reynolds Morse ins Leben gerufen, dem größten amerikanischen Dali-Sammler.
Kann es noch mehr Ehrung geben?
Es kann.
Viele.
So ziert zum Beispiel das kleinste Bildnis des Künstlers eine Briefmarke für die französische Post.
Ab 1980 litt Dali unter den Beschwerden der Parkinson-Krankheit. Das künstlerische Arbeiten wurde zunehmend schwerer. 1982 starb seine Frau und von da an zog sich Dali zurück, nicht ohne weiter zu arbeiten, bis er selbst 1989 an Herzversagen in einer Klinik starb.

Ein Schurrbart, der sich sehen lassen kann

Denken Sie jetzt bitte mal an Dali.
Was kommt Ihnen sofort in den Sinn?
Die komischen Uhren?
Ja. Ok.
Was noch?
Genau.
Der Bart.
Der Schnurrbart.
Aber nicht so ein ordinäres Ding.
Mit so was hätte sich der Altmeister nie abgegeben.
Immerhin ist er Spanier und die haben schließlich ein Sinn für Mode, Ästhetik und pure Schönheit.
Der Dali Schnurrbart ist elegant, filigran, geschwungen und voller Leben.
Ein Markenzeichen für die Ewigkeit.
Und diesen wollte der Künstler festhalten, in jeder nur erdenklichen Weise, aber vor allen auf zahlreichen Fotos. Da war es für Dali ein Glückssegen, dass er 1941 den bekannten Fotografen Philippe Halsman traf. Ihre Zusammenarbeit war außergewöhnlich verrückt. Auch wenn man die Bilder als Kunst beschreibt, Fotokunst, so überkommt einen das Gefühl, dass die beiden einfach nur richtig viel Spaß beim Blödsinn anstellen hatten.
Die amüsierten sich und tobten sich aus.
Wie kleine Jungs.
Das dabei zufällig eine Kamera im Raum stand, war eben so.
Klick.
Klick.
Klick.
Der Unfug für die Ewigkeit festgehalten.
Eines dieser Bilder heißt „Dali Atomicus“. Es entstand gleich zu Beginn ihrer fruchtbaren Zusammenarbeit. Darauf fliegen nicht nur Dali, der Maler, sondern auch Katzen und Wasser durch den Raum.
Spannend wäre zu erfahren, wie dieses Bild wohl zustande gekommen ist.

Schlüsseldienst SchlossHeld
© Philippe Halsman Photographer
 

Zurück zu dem Schnurrbart.
Als großes Finale dieser lustigen Kooperation entstand 1954 ein Fotobuch, das sich dem Dali-Bart widmet. „Dali’s Mustache“ präsentiert 36 Fotos des haarigen Einzelstücks und es anzuschauen, ist ein Vergnügen, das gute Laune macht.

Gracias, Senior Dali a Halsman.

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