01.09.2014 Emil S. vor Gericht

Erneut stand der Unternehmer Emil S. wegen Wucher vor Gericht, so berichtet Stern Online am 27.8.2014 (http://www.stern.de/panorama/emil-s-vor-gericht- schluesseldienst-zockt-ausgesperrte-ab-2133933.html). Nicht das erste Mal tritt der Hamburger vor den Richter. Wie in vielen solcher Fälle steht in der Regel Aussage gegen Aussage. Keine guten Voraussetzungen für Menschen, die sich trauen, Anklage gegen unseriöse Anbieter zu erstatten.

Das aktuelle Verfahren

Stern Online gibt in seinem Artikel zu dem derzeitigen Gerichtsverfahren Einblicke in eine Chronik der Abzocke. Menschen bezahlen für das Aufmachen ihrer Türen durch Emil S. einen teuren Preis. Laut dem Unternehmer und seinem Anwalt sei dies gerechtfertigt. Sie gaben laut dem Stern Online Artikel an, dass der Preis mit dem 24 Stunden zusammenhänge, den Emil S. anbiete. Andere Schlüsseldienste bieten zwar einen Notdienst an, seien aber nicht wie er tatsächlich rund um die Uhr erreichbar. Man habe das getestet und das wollte der Anwalt beweisen. Leider lag sein entsprechender Schriftsatz, den er bei Gericht eingereicht hatte, nicht bei der Verhandlung vor. Sie musste ausgesetzt werden. Das verschafft Emil S. eine Verschnaufpause und den Klägern Frust.

Ein Monteur namens Emil S.

Was ist das für ein Mann, der Verbraucherschutz und Behörden auf Trab hält? Er verdient sein Geld mit einem Schlüsseldienst. Das darf er, denn dahinter verbirgt sich kein geschütztes Berufsbild. Jeder mit einem sauberen Führungszeugnis und einer Gewerbeanmeldung kann in Deutschland einen Schlüsseldienst betreiben. Emil S. soll laut einem Artikel von Stern Online aus dem Jahr 2013 (http://www.stern.de/wirtschaft/news/zwielichtiger-schluesseldienst-karriere-eines- abzockers-2054168.html ) aus Tschetschenien stammen. Angeblich war er Profiboxer, bevor er in Deutschland Karriere als Betreiber eines Schlüsseldienstes machte. Mit etlichen Einträgen seiner Firma „1A Schlüsseldienst Emil S“ ist er im Branchenbuch vertreten. Er musste mehr als zehn Mal wegen Wucher vor Gericht. Im Internet kursieren viele Medien-Berichte und Warnungen vor seinen Diensten. Es sieht so aus, als bedarf es einer gerichtlichen Entscheidung, um Emil S. in seine Schranken zu verweisen und ihm unmißverständlich klar zu machen: Entschuldigen Sie, aber Sie machen etwas falsch.

Eine Frage der Erziehung?

Ein Service von SchlossHeld, dem Portal für SchlüsseldiensteDas Verhalten von Emil S. bewertet unsere Gesellschaft als nicht richtig.
Warum?
Als Grundlage dieser Beurteilung dienen unsere Erfahrung und das Wissen, dass wir nach gesellschaftlichen Regeln leben. Wir nutzen nicht die Not anderer Menschen zu unserem persönlichen Vorteil aus.

Um richtig und falsch zu erkennen, muss man die gesellschaftlichen Normen und Regeln nicht nur wissen, sondern sie akzeptieren. Interessanterweise lautet der Name einer zentralen Figur in der „Lehre vom Gesellschaftsvertrag“ ähnlich wie der von Emil S. 

Gemeint ist der Erziehungsroman „Émile ou De l’éducation“ (Emile oder über die Erziehung) von Jean-Jacques Rousseau. Das Buch sorgte nach dem Altertum für eine Wiederentdeckung des bis dahin untergegangenen Namens „Emil“.

Im Roman ist das Kind Émile der Zögling Rousseaus Alter Ego. Als Erzieher bereitet er den Jungen aus gutem Hause auf ein Leben als Erwachsener vor. Dazu soll Émile bereit sein, den „Gesellschaftsvertrag“ zu schließen. Dieser Begriff stammt aus der Zeit der Aufklärung. Die „Lehre vom Gesellschaftsvertrag“ ist eine politische Theorie, wonach vereinfacht die Entstehung eines Staates den Vertragsschluss zwischen Menschen bedingt. Dazu ist nötig, dass der einzelne Mensch sich als Individuum begreift und nicht wie zuvor in den Lehren zum Naturrecht als „Tier“, das von einem rücksichtslosen Selbsterhaltungstrieb beherrscht wird.

Émile in dem Roman lernt nach und nach seine natürliche Freiheit kennen und erhält zugleich eine tadellose Erziehung, die ihm zu einem rechtschaffenen Individuum der Gesellschaft wachsen lässt. Er kann richtig von falsch unterscheiden und agiert innerhalb der Konformen des Gesellschaftsvertrages, den wir alle bereit sind, zu akzeptieren.

Information Jean-Jacques Rousseau (1712-1778)

In Genf geboren, arbeitete Rousseau als Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und Komponist. In der Zeit der Aufklärung beschäftigte er sich mit der Pädagogik und politischen Theorien. Er gilt als Wegbereiter der Französischen Revolution.

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